Die Jubiläumsausgabe zum 100-jährigen Bestehen des Deutschen Akademikerinnenbundes ist erschienen!
Die von Prof. Dr. Anne Schlüter (i. R.) von der Universität Duisburg-Essen und Dr. (des.) Alicia Gorny herausgegebene Publikation mit dem Titel Erinnerungen und Perspektiven des Deutschen Akademikerinnenbundes aus den Jahren 1926 bis 2026 zeichnet die wechselvolle Geschichte des DAB von seinen Anfängen bis in die Gegenwart nach.

Dazu heißt es im Klappentext:
„Seit 100 Jahren setzt sich der Deutsche Akademikerinnenbund (DAB) für die Interessen von Frauen in Wissenschaft, Politik und Bildung ein. Die Jubiläumspublikation zeichnet die Verbandsgeschichte von 1926 bis 2026 nach, beleuchtet Kontinuitäten und Brüche und lässt Mitglieder als Akteurinnen zwischen frauenpolitischem Engagement und wissenschaftlicher Expertise mit aktuellen Beiträgen zu Wort kommen."
Die Jubiläumspublikation gliedert sich in vier Hauptteile. Der erste bietet einen historischen Rückblick (Der Blick zurück: Die Geschichte des DAB im Wandel der Zeit, S. 19–76). Im zweiten Hauptteil mit der Überschrift Regionale Aktivitäten: Kulturelle Vielfalt und geografische Mentalitäten (S. 77–132) kommen verschiedene Regionalgruppen mit ihrer spezifischen Geschichte, ihren Aktivitäten und Zielen zu Wort.
Die beiden verbleibenden Hauptteile – und damit die Hälfte der Publikation – sind zum einen der Organisation des Bundesverbandes, zum anderen den Arbeitskreisen, Ausschüssen und Initiativen zur Förderung von Frauen gewidmet. Unter der etwas technokratisch anmutenden Überschrift des dritten Hauptteils (Präsidiale Organisationsanforderungen und Steuerungsaufgaben des DAB, S. 133–196) werden die Präsidentinnen seit den 1990er-Jahren bis in die Gegenwart mit ihren unterschiedlichen Ausrichtungen, Strategien und Zielsetzungen vorgestellt. Besonders interessant sind dabei die Jahre des Zusammenwachsens von Frauen aus Ost- und Westdeutschland sowie die unterschiedlichen Prägungen der Präsidentinnen.
Der vierte Hauptteil (Arbeitskreise, Ausschüsse, Initiativen und Projekte, die mit unterschiedlichen Strategien das Ziel der Frauenförderung verfolgen, S. 197–261) vermittelt einen informativen Überblick über die inhaltliche und strukturelle Vielfalt der DAB-Initiativen. Diese reichen von der Förderung von Frauen in naturwissenschaftlich-technischen Bereichen über die Erforschung der Rolle von Frauen in der Philosophie bis hin zur Gestaltung von Frieden und Freundschaft über Grenzen hinweg.
Fotos früherer Präsidentinnen und Vorstandsmitglieder runden den Band ab.
Für Neumitglieder bietet die Publikation einen guten Überblick über die Initiativen und Ausrichtungen des Bundesverbandes. Für uns als Regionalgruppe besonders lesenswert sind die Berichte anderer Gruppen über ihre Erfahrungen bei der Mitgliedergewinnung und ihre inhaltlichen Schwerpunkte. Zu bedauern ist, dass wir als mitgliederstarke Regionalgruppe nicht die Kapazitäten hatten, einen eigenen Beitrag beizusteuern. Die Aufarbeitung der eigenen Geschichte und inhaltlichen Entwicklung könnte ein lohnendes Projekt für das nächste Jubiläum des DAB Bielefeld im Jahr 2028 (45 Jahre) oder 2033 (50 Jahre) sein.
Bei Interesse an dem Band bitte bei mir melden. Er kostet 25,00 €.

Nach zwei Jahren als Präsidentin wechselte in der Regionalgruppe Bielefeld turnusmäßig der Vorsitz. Seit dem 2. März 2026 steht der Bielefelder Gruppe erstmalig eine Doppelspitze vor.